Blumenhallenschauen

Die Blumenhallenschauen gehören mit ihren abwechslungsreichen Ausstellungen zu den Höhepunkten einer jeden Gartenschau. Die insgesamt 11 unterschiedlichen Hallenschauen auf der Landesgartenschau Eutin sind in einem 14-tägigen Wechsel zu sehen - im Kuhstall sowie im Torhaus. Der Kontrast zwischen den historischen Gebäuden des Bauhofareals und den gärtnerischen Ausstellungen erzeugt dabei eine besondere atmosphärische Wirkung.

Azaleen, Orchideen oder Bonsai- die florale Reise der Eutiner Blumenhallenschauen geht unter dem Motto „Leben und Erleben“ durch alle Bereiche der Pflanzenwelt und gibt zahlreiche Anregungen für den eigenen Garten.

„Der Vorhang öffnet sich für 159 Tage Blütenträume“

28. April – 8. Mai 2016

Zum Auftakt zeigt die Schau ein Blütenmeer aus tausenden von Rhododendron- und Azaleenblüten: kleine, zarte, große, kräftige und farbenprächtige Blüten erwarten die Besucher. Begleitgehölze und Stauden runden das Gesamtbild ab. Azaleen als Stämmchen, Pyramiden oder kugelige Pflanzen von 150cm Durchmesser werden gezeigt.

„Tropischer Blütenregen“

9. Mai – 29. Mai 2016

Orchideen als tropische Pflanzen sind in urwaldähnlicher Gestaltung zu sehen. Auch heimische und tropische Carnivoren sind Bestandteil dieser Ausstellung. Immer wieder ein Publikumsmagnet: das interessante Erscheinungsbild und die faszinierenden Techniken, mit denen die Carnivoren Insekten fangen.

„Viva Balkonia“

30. Mai – 12. Juni 2016

Der Gartenbau Beratungsring Schleswig-Holstein stellt sich mit der prallen Fülle des Sommers vor: Bunt verspielte Beetflächen bzw. Pflanzen präsentieren sich Ton in Ton in Balkonkästen, Kübeln und Ampeln – blumige Beispiele für die Gestaltung von Balkon und Terrasse zuhause.

„Ein blumiger Segeltörn auf dem Eutiner See“

13. Juni – 26. Juni 2016

Es wird ein spannendes Rennen: Stilisierte Segelboote wetteifern auf einem See um die Gunst der Besucher. Beetflächen sind in Wellenformen modelliert, Schiffskörper beladen mit Gartenbau-Produkten wie Topfpflanzen, Gemüse und Schnittblumen - mit Blumen der Regionalmarke "Ich bin von hier" vom Blumengroßmarkt Hamburg.

„Die Aufführung der Rosenkavaliers“

27. Juni – 10. Juli 2016

Die Königin der Blumen wird präsentiert: Duft, Form und Farbe in unterschiedlicher Ausprägung fordern die Sinne der Besucher. Neben Rosenduft, Rosenblüte und Rosenblatt finden Rosenkranz, Rosenbild, Rosenöl, Rosenstrauß und Rosenbowle Raum im Kontext der Rose. „Trau dich“ mit Rosen: Auch das Thema Rosenhochzeit fehlt nicht - Kirchenschmuck, Tischschmuck, Raumschmuck, Brautschmuck sowie Autoschmuck werden präsentiert.

„Einfach himmlisch dieses BLAU“

11. Juli – 24. Juli 2016

Blühendes in Blautönen: Im Garten gibt es eine Fülle von blauen Pflanzen und Blüten: glänzenden und matt, groß- und kleinblumig, lang und kurzstielig, groß- und feinblättrig. Kombinationen von Stauden, Gehölzen und Saisonpflanzen für Garten, Haus und Terrasse in blau sind zu sehen. Unter dem Begriff Blauer Salon widmet sich die Ausstellung dem Thema Wohnen: blaues Mobiliar und Gebrauchsgegenstände, blaue Gefäße in denen blaublühende Topfpflanzen und blaugrüne Blattpflanzen wachsen. 

„Kleine Bäume ganz groß“

27. Juli – 7. August 2016

Bonsai und Asiengärten liegen im Trend der Gartenliebhaber. Gärten als Oasen der Besinnung und Quelle neuer Kraft mit mehr Lebensqualität. Die Miniaturbäume sind gestaltete Pflanzen, die besondere Pflege benötigen. Ihre Form muss immer wieder bearbeitet und beschnitten werden. Große in Form geschnittene Gehölze nach Art der Miniaturbäume werden auch als Gartenbonsais bezeichnet. In Verbindung mit verschiedenen Bambusarten bilden diese Gehölze den Rahmen der Asiengärten. Tori, Steinlaternen, Granitplatten und Plastiken aus Granit sowie Bambushalme verleihen der Gestaltung das entsprechende Asien-Flair.

„Ein blumiges Musikfestival“

10. August – 21. August 2016

Blumen als Musik - die Oper in Eutin erlebt eine ganz besondere Inszenierung: Hier spielen Blumen und Pflanzen die erste Geige. In den Tonarten von C-Dur bis H-Moll sind Klangfarben zu sehen. Musikinstrumente und Notenständer stehen inmitten von blühenden Pflanzen. Die Tonart gibt die Farbenauswahl vor. Helle leuchtende und kräftige Farben in D-Dur, dumpfe und verhaltene Farben für H-Moll. Aus der Beschallungsanlage ertönt sowohl beschwingte als auch bedächtig-klassische Musik. Die Farben des Herbstes tragen zu diesem einmaligen blumigen Ereignis bei.

„Pflanzen zum Heilen, Würzen und zum Genießen“

24. August – 4. September 2016

Die Schau zeigt Kräuter und andere Nutzpflanzen mit heilender Wirkung, aus denen Medizin gewonnen wird. Dazu gehört ein Apothekergarten und eine Anpflanzung von zum Teil giftigen Pflanzen. Ein anderer Schwerpunkt sind Gewürz- und Küchenkräuter zum Verfeinern von Speisen. Den thematischen Rahmen bilden eine Kräuterküche mit Rezepten, Kräuterschmuck, der zu Tisch bittet sowie eine wandelnde Kräuterhexe, die ihr Wissen teilt.

„Kaffee, aber bitte mit Sahne“

7. September – 18. September 2016

Rubiaceae oder Kaffeepflanzen aus Afrika oder Mittelamerika – aus ihren Früchten werden die Kaffeebohnen für die Zubereitung des koffeinhaltigen, anregenden Heißgetränks gewonnen.

Die Ausstellung gibt Informationen von der Kaffeepflanze, Kaffeebohne bis hin zum gemahlenen Kaffeemehl und zum Kaffeekränzchen. Ausliegende Kaffeebohnen verströmen einen angenehmen Duft, der noch verstärkt wird durch aufgebrühten Kaffee in der Kanne. Weiße bis creme-farbige Blumen und Pflanzen, welche flächig oder in Gefäßen gestaltet sind, stellen das Sahnehäubchen auf dem braunen Heißgetränk. 

„Schlussakkord der 159 blumigen Tage“

21. September – 3. Oktober 2016

Das Beste kommt zum Schluss: der letzte Beitrag der Blumenhallenschauen präsentiert noch einmal die Höhepunkte aller Produkte aus dem Garten, die bereits viel Freude bereitet haben. Ein Schwerpunkt liegt darüber hinaus bei den Früchten und Gemüsen zum Erntedank: Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Kürbis, Kartoffeln und anderen Gemüsearten werden dem Besucher anschaulich und in unterschiedlichen Präsentationen gezeigt und können durch Riechen, Sehen und Fühlen von Düften, Strukturen und Oberflächen mit den Sinnen wahrgenommen werden. Eriken, Chrysanthemen, Alpenveilchen, Stauden, Gräser und fruchttagende Gehölze untermauern diese Flächen szenisch.