Gärten der Erinnerung

Grabgestaltung und Denkmal

Leben braucht Erinnerung. Trauer auch. Menschen suchen einen festen Platz gegen das Vergessen, einen Ort zur stillen Zwiesprache mit dem Verstorbenen. Ein Grab ist deshalb nicht nur letzte Ruhestätte, sondern vor allem auch persönlicher Ausdruck unserer Wertschätzung. Eine schön gestaltete Grabstätte spendet Trost und macht sie zu einem Ort der lebendigen Erinnerung.

Friedhofsgärtner und Steinmetze präsentieren Ihnen hier, wie individuell und einzigartig eine Grabstätte gestaltet werden kann.

Grabfeld "traditionell/ modern"

In Zeiten, in denen viele Menschen das Gefühl haben, dass sich ihre Welt beschleunigt, geben ihnen Traditionen  Halt und dem Leben etwas Langsamkeit zurück. Viele Traditionen sind eng mit der Religion verknüpft. Andere wiederum  werden familienintern weitergegeben und betreffen beispielsweise Rituale zu Festen.

Diese Weitergabe von Handlungsmustern, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen über Generationen hinweg empfinden viele Menschen als Unterstützung. Traditionen müssen nicht verstaubt oder langweilig erscheinen. Viele Traditionen haben heute ein modernes Gesicht.

Grabfeld "Heimathafen"

Angekommen. Wieder da, wo ich hergekommen bin. Mein Hafen. Meine Zuflucht. Meine Liebe. Heimat ist da, wo wir uns geborgen fühlen und wo wir geliebt werden – kein Haus und keine Grenze kann das festlegen.

Meine Heimat. Der Hafen bietet uns Schutz vor der rauen See. Mein Heimathafen wird von vielen auch als “mein Zuhause“ angesehen und ist damit der wichtigste Ort in meinem Leben – warum nicht auch nach meinem Tod?

Die Liebe zum Meer, zu den Schiffen und zum Hafen muss nicht durch eine Seebestattung mein Lebensende kennzeichnen. Vielmehr möchte ich durch eine entsprechende Grabstätte einen Heimathafen für immer erhalten.

Grabfeld "Rosenstadt/ Stadt Eutin"

Die Stadt Eutin in der Holsteinischen Schweiz wird auch „Rosenstadt“ genannt, und zur Zeit der Rosenblüte sind vor vielen öffentlichen und privaten Gebäuden Prachtexemplare von Strauch- und Kletterrosen zu bewundern. Ihr Duft hängt in den Straßen der Stadt. Wie Eutin zu dem Attribute „Rosenstadt“ gekommen ist, darüber gibt es verschiedene Legenden. In einer schönen wird berichtet, dass die Eutiner ihren Herzog Peter bei dessen Rückkehr 1813 aus dem Exil mit Rosenblüten begrüßt hätten.

Die Rose ist die Königin der Blumen. Seit dem Altertum steht sie für Liebe und Freude, wegen ihrer vergänglichen Kronblätter aber auch für den Tod. Wer ein Leben mit Rosen verbracht hat, verdient auch Rosen nach dem Tode!

Grabfeld "Typisch Norddeutsch"

Was ist denn typisch Norddeutsch und was nur ein Klischee – und ist an jedem Klischee nicht auch was Wahres dran? Was ist für Sie typisch Norddeutsch und was für Ihre Nachbarn oder Bekannten?

Als typischer Norddeutscher wünsche ich mir, dass sich das norddeutsche Lebensgefühl auch in der Gestaltung von Grab und Grabstein widerspiegelt. So individuell würde ich mir den Ort der Erinnerung für meine Hinterbliebenen vorstellen.