Landschaftsgärtner-Cup Nord

Landschaftsgärtner messen sich

Wer die talentiertesten Auszubildenden im Garten- und Landschaftsbau sind - diese Frage haben die Länder Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern beim Landschaftsgärtner-Cup Nord am 10. und 11. Juni 2016 in der Stadtbucht Eutin auf dem Gelände der Eutiner Landesgartenschau geklärt.

 

Der Berufswettkampf der Landschaftsgärtner hat entschieden, welche drei der insgesamt 18 Zweierteams den Titel des jeweiligen Landesmeisters tragen und ihr Bundesland im September bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg vertreten werden.

 

Zwei volle Tage lang wetteiferten sechs Teams aus jedem Bundesland Seite an Seite.

Herzstück und größte Herausforderung des Cups ist traditionell die Bauaufgabe, bei der an jedem Tag jeweils neun Teams innerhalb von sechs Stunden nach einem festgelegten Plan einen 16 Quadratmeter großen Garten errichten müssen. Die Gartensituation vereint wesentliche praktischen Fähigkeiten, die in der Ausbildung zum Landschaftsgärtner vermittelt werden, und steht in jedem Jahr unter einem anderen Motto. Auf dem Landesgartenschaugelände in Eutin wurden die Gärten in einer Flucht entlang der Seepromenade in der Stadtbucht errichtet. Die historische Kulisse des Eutiner Schlosses diente als Inspiration für das diesjährige Thema der Bauaufgabe: Es galt, einen mittelalterlichen Garten anzulegen, inklusive Burgruinenmauer, Bauerngarten, Pergola, Wegen aus Katzenkopfpflaster und einer Zugbrücke aus WPC-Dielen.

 

Die Nachwuchstalente, die nicht mit der Bauaufgabe beschäftigt waren, durchliefen an beiden Wettbewerbstagen fünf Themenstationen, an denen sie ihr Wissen rund um das Bearbeiten und Bestimmen von Natursteinen unter Beweis stellten, Vermessungen durchführten, Pflanzen bestimmten, ihre Geschicklichkeit im Umgang mit technischen Geräten demonstrierten und Fragen zur Arbeitssicherheit beantworten.