Es summt und brummt in Eutin: Bienenskulpturen der LandFrauen auf der Landesgartenschau

Bienenskulpturen der LandFrauen auf der Landesgartenschau

Sie heißen Willy Malente, SaBiene oder Sum(m)si: Die LandFrauen aus Schleswig-Holstein stellen auf der Landesgartenschau Eutin 2016 rund 150 Bienenexponate aus – alle auf ganz unterschiedliche Weise und aus diversen Werkstoffen kreativ gestaltet.

 

LandFrauen und Landesgartenschauen gehören zusammen: seit 2008 sind die LandFrauen mit ihren Ausstellungen zu Gast auf den Landesgartenschauen Schleswig-Holsteins und bereichern die Gelände mit ihren einfallsreichen Skulpturen. Nach geschweißten und geschmiedeten Metallblumen (2008 in Schleswig) und Hühnerskulpturen (2011 in Norderstedt) wird es 2016 in Eutin eine Bienenwiese geben.

 

Warum Bienen? Die Biene ist seit über 100 Jahren das Symbol der LandFrauen. Emsig und fleißig stehen sie als Sinnbild für ein gut organisiertes Frauennetzwerk und Symbol für Verantwortungsbewusstsein, Gemeinsinn, soziales Engagement sowie die Einsatzfreude der über 500.000 Mitglieder bundesweit. Bienen gelten als ausgesprochen intelligent und zielstrebig, sind unentbehrlich für eine funktionierende Umwelt. Das gleiche gilt für die LandFrauen, die durch ihren Einsatz, ihre Kreativität und ihr Durchsetzungsvermögen unersetzbar für den ländlichen Raum sind.

 

Einheit in Vielfalt - eine Bienenskulptur zu gestalten ließ jeder LandFrau, trotz vorgegebener Maße, Raum für viele kreative Ideen. Das Ergebnis bestätigt: Aus einem Prototyp „Biene“ wurde ein Spektrum aus Bienen-Interpretationen und am Ende ein bunter Bienenschwarm. Die rund 150 Bienen sind aus den unterschiedlichsten Materialien entstanden: Von Holz über Stein bis Metall, von klein bis groß, von modern-sachlich bis fantasievoll, bunt bis schlicht, erfinderisch bis naturgetreu. Ein facettenreicher Schwarm, der dennoch einer Gattung angehört: Der LandFrauen-Biene. Zu finden sind sie auf der Landesgartenschau Eutin 2016 direkt am Haupteingang auf der großen Landwiese.

 

Kurz vor Ende der Landesgartenschau, am 25. September 2016, wird ein Großteil der Bienen versteigert, unter der Moderation von Jan Bastick, NDR 1 Welle Nord. Das Geld wird einer regionalen Einrichtung in Schleswig-Holstein gespendet.

 

 

Bienenschau auf der Landesgartenschau

„Eins werden mit der Natur“, wie macht man das? Mit offenen Augen und Ohren durch die Natur gehen, kleine Ausschnitte und prächtige Gesamtbilder aufnehmen. Der nächste Schritt ist die Konzentration auf etwas im Detail: zum Beispiel die heimischen Bienen. Ohne die fleißigen Insekten gäbe es keine Früchte, kein Getreide, keine Bäume und keine Blumen. Aktionen und Installationen der Landesgartenschau zeigen die Bedeutung von Bienen und vermitteln dem Besucher Informationen und Denkanstöße.

 

Angefangen auf der Landwiese mit den Bienen-Installationen der Landfrauen, geht es weiter über die Naturwiese, die mit ihren Wildblumenstreifen ein reich gedeckter Tisch für Imme & Co ist. Der Besucher kann hier mit allen Sinnen die Farbenvielfalt, das Summen und Brummen, den Blumenduft und die Schönheit der Natur erfahren. Für die jungen Besucher der Landesgartenschau finden im Rahmen der Nachhaltigkeitsbildung spannende Entdecker- und Mitmachprogramme bei „plietsch grün – Hier wächst das Wissen.“ statt. Bienenbotschafter, ausgebildet im Rahmen des Projekt „Bienenreich Schleswig-Holstein“, vermitteln beim Hummel-Brummel-Wiesen-Bummel Wissenswertes über den Unterschied von Wild- und Honigbiene und warum diese Insekten so wertvoll für uns Menschen sind. Praktische Einheiten vertiefen das Erlernte und helfen, die Auswirkungen des eigenen Handelns zu verstehen. Dabei wird ein großes Insektenhotel entstehen, das die Kinder eigenhändig erbauen. Dieses bietet den Tieren Schutz und Unterschlupf und hilft den Menschen beim Beobachten der Insekten.

 

Der Weg der Besucher führt weiter in den historischen Küchengarten, wo sich neben regionalen Obst- und Gemüsebeeten auch eine Ausstellung der heimischen Imker befindet. Schautafeln, Anschauungsobjekte wie historische Bienenkörbe und natürlich auch echte Bienenvölker laden dazu ein, sich mit dem uralten Handwerk der Imkerei auseinanderzusetzen. Wie kommt der Honig ins Glas und wie entsteht unser Honig überhaupt? Was sind Tannen-, Raps-, Berghonig und welchen Einfluss hat der Einsatz von Pestiziden auf die Bienenwelt?

 

Veranstaltungen rund um die „Plüschbrummer“ setzen besondere Höhepunkte. Beim Bienenwochenende im Juni wird der Schleswig-Holsteinische Heimatbund mit dem „Bienenreich unterwegs“ sein. Fachvorträge, Ausstellungen, Präsentationen der Imkerschule und Imkerverbände, sowie Walking-Acts, Angebote für Kinder und ein besonderer Beitrag auf der Showküche werden die Besucher einladen, sich zu informieren und von der Welt der Bienen und Hummeln faszinieren zu lassen.

 

Das Thema Biene zieht sich durch die gesamte Landesgartenschau Eutin 2016. Manchmal mit großen, herausragenden Aktionen, manchmal im Kleinen, mit der urigen Apfelbaumwiese, die etwas versteckt ein Idyll und eine Beobachtungsmöglichkeit für Insekten darstellt. Auch einen Bienenspielplatz mit Bienenfiguren für die kleinen Besucher wird es auf dem Gelände geben.

 

 

Auskunft erteilt:

Kerstin Merx
Pressesprecherin
Tel. 04521 76489-73 
k.merx@eutin-2016.de